Voller Zuversicht: Hast du eine Landkarte zu deinen Zielen?

Je zuversichtlicher wir sind, desto besser ist unsere Leistung auf Arbeit. Doch wie schaffen wir das? Sollen wir uns alles schön reden? Die Daumen drücken, dass das schon alles werden wird? Ganz im Gegenteil, echte Zuversicht ist mehr als Hoffnung – und sogar mehr als Optimismus.
 

Optimismus und Hoffnung

Selbst diese zwei unterscheiden sich. Hoffnung ist etwas sehr passives. Wir hoffen darauf, dass etwas passiert, dass sich jemand ändert oder sich die Lage irgendwann verbessert. Optimismus unterscheidet sich davon durch eine aktive Komponente. Optimistische Menschen arbeiten aktiv daran, Veränderungen herbeizuführen oder ihre Situation zu verbessern.
 

Noch viel besser als Optimismus: Zuversicht

Zuversicht hat nun noch zwei weitere Aspekte, die im Optimismus fehlen: Zielorientierung und Strategiedenken. Was heißt das? Ziele sind wichtig, weil sie einen Sog auf uns haben und uns helfen auch wenn es schwierig wird die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen nicht immer große, lebensverändernde. Häufig geht es einfach nur darum, sich dreimal die Woche zu entscheiden ins Fitnessstudio zu gehen. Das suchen nach Strategien heißt, sich mehrere Wege zum Ziel zu suchen. So bleiben wir auch dran, wenn sich die Umstände ändern.
 

Wie nutze ich Zuversicht im Job?

Hier ein abgespeckter Mini-Plan, um deine Zuversicht zu erhöhen.

 

1. Suche dir ein Ziel, das dich herausfordert

Am besten ein “will ich Ziel”, keins das du “müsstest” oder “solltest”. Formuliere es positiv und stelle sicher, dass es wirklich eine Herausforderung darstellt. Falls du es mit Leichtigkeit in wenigen Tagen erreicht hast, sei etwas mutiger. Vielleicht willst du ein Jahr in die Zukunft schauen?
 
Beispiel: “Ich will mein Team besser unterstützen, damit es erfolgreicher arbeiten kann.”
 

2. Überlege dir wenigstens drei Strategien, die auf das Ziel einzahlen

Sei kreativ, am besten nimmst du dir einen ruhigen Moment und sammelst wenigstens 20 verschiedene Ideen. Das zwingt dich auch ungewöhnliche Ideen aufzuschreiben. Suche dann die drei besten aus und schreibe sie auf.
 
Beispiel: “regelmäßige 1:1 Gespräche für individuelle Fragen + ein stützendes Netzwerk im Unternehmen aufbauen + Möglichkeiten zum lernen und zur Weiterentwicklung”
 

3. Plane schon jetzt, wie du mit Hindernissen umgehst

Sich einfach nur die schöne Zukunft vorzustellen funktioniert so lange, bis man mit der Realität konfrontiert wird. Hindernisse werden unweigerlich auftauchen. Besonders zuversichtliche Menschen können damit aber gut umgehen – im besten Fall planen sie die Hindernisse schon ein. Welche Hindernisse könnten auf deinen Wegen zum Ziel auftauchen? Was kannst du jetzt schon tun, um sie zu umschiffen? Was wirst du tun, wenn etwas unvorhergesehenes passiert?
 
Beispiel: Hindernisse zur Strategie ‘regelmäßige 1:1 Gespräche’ könnten sein “voller Kalender, kurzfristiges Verschieben, werden als nicht nützlich wahrgenommen”. Einige Möglichkeiten diesen Hindernissen zu begegnen sind “Serientermine rechtzeitig blocken, Einzeltermine höher priorisieren oder zeitnah nachholen, gute Vorbereitung auf das Gespräch (z.B. eine Liste von Fragen, die deinem Mitarbeiter weiter helfen werden)”.
 

Zeige dir deinen Weg!

Es kann hilfreich sein, sich eine ‘Landkarte der Zuversicht’ regelmäßig vor Augen zu halten und wenn nötig zu ergänzen. Das könnte beispielsweise so aussehen: 
Jetzt bist du dran: Welches Ziel nimmst du dir vor? Was sind mögliche Strategien dieses zu erreichen? Wie planst du mit eventuellen Hindernissen umzugehen?
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