Ziele (1/2): 5 Tricks mit denen du deine Ziele leichter erreichst

Um unsere Ziele zu erreichen oder unsere beste Leistung bei der Arbeit zu erbringen, hilft es einen guten inneren Antrieb zu haben. Wie finde ich diesen inneren Antrieb? Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren? Unsere Motivation in Bezug auf verschiedene Aufgaben ist nicht nur unterschiedlich stark, sondern auch von verschiedener Art: extrinsisch, intrinsisch und einiges dazwischen. Welche Orientierung unsere Motivation hat, liegt an unserer Einstellung und dem Ziel – also dem Warum, das unsere Handlungen antreibt. Mehrere Jahrzehnte Forschung haben gezeigt, dass unsere Leistung sehr unterschiedlich sein kann, wenn man aus intrinsischen oder extrinsischen Gründen handelt.
 

Intrinsische Motivation – Deshalb!

Intrinsische Motivation bezieht sich auf Dinge, die wir tun, weil wir sie von Natur aus interessant und unterhaltsam finden. Wir handeln, weil es eine befriedigende Tätigkeit ist, die uns Spaß macht oder herausfordert, nicht weil am Ende eine Belohnung oder Strafe winkt. Wir können häufig nicht mal in Worte fassen, warum wir etwas tun – einfach deshalb! 
 

Wie können wir die intrinsische Motivation verstärken?

Wie können wir die intrinsische Motivation steigern, wenn äußere Anreize nichts nützen – oder sogar schädlich sind? Zum einen können wir durch Kommunikation und Feedback deutlich machen, dass der Mitarbeiter auf dem richtigen Weg ist, gute Arbeit leistet und seine Kompetenzen ausbaut. Wichtig ist außerdem ein hoher Grad an Autonomie: Der Mitarbeiter muss sich selbst als wirksam wahrnehmen und seinen Weg zum Ziel selbst gestalten dürfen. Sobald wir jedes Detail vorgeben (#micromanagement), geht es mit der intrinsischen Motivation in den Keller.
 

Extrinsische Motivation – Ich muss!

Extrinsische Motivation bezieht sich auf ein Ergebnis außerhalb von uns selbst. Und obwohl die intrinsische Motivation wichtig ist und bessere Arbeitsergebnisse bringt, sind die meisten unserer Aktivitäten streng genommen nicht intrinsisch motiviert. Seit wir den Sandkasten verlassen haben und wir zunehmend durch soziale Anforderungen und Rollen eingeschränkt werden, übernehmen wir mehr und mehr Verantwortung für nicht intrinsisch interessante Aufgaben.
 

Ist extrinsische Motivation schlecht?

Extrinsische Motivation passiert immer dann, wenn wir etwas tun um ein Ergebnis zu erreichen, das außerhalb von uns selbst liegt. Was aber gar nichts schlechtes sein muss, es macht halt nur nicht so viel Spaß und wir hören auf die geforderten Dinge zu tun, sobald Anreiz oder drohende Strafe nicht mehr da sind. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn versucht beispielsweise einen Kulturwandel mit finanziellen Anreizen zu fördern: sobald der Bonus weg fällt, bleibt auch die neue Kultur nicht mehr lange erhalten.
 

5 Shades of Motivation – Ich sollte! Ich will!

Zwischen “Deshalb!” und “Ich muss!” gibt es noch ein Kontinuum mit drei weiteren Motivationsorientierungen. Die lassen sich am besten mit “Ich sollte!” und “Ich will!” beschreiben. Wir entscheiden hier immer mehr selbst, was wir tun. Entweder
  • weil wir wissen, dass es gute Gründe gibt (Ich sollte mit dem Fahrrad fahren, damit die Umwelt geschont wird.)
  • weil es zu unseren Werten passt (Ich rufe regelmäßig bei meiner Familie an, weil es richtig und wichtig ist an deren Leben teilzuhaben.)
  • oder weil wir uns selbst als einen Menschen sehen, der so ist (Ich bin Veganer und esse keine tierischen Produkte. Das macht mich aus, so bin ich einfach.).

Was kannst du tun um dein Team zu motivieren? 

Behandle extrinsische und intrinsische Motivation als getrennte Motive. Finanzielle Anreize solltest du sparsam einsetzen, ein wettbewerbsfähiges Grundgehalt ist aber ein wichtiger Hygienefaktor. Das Bonus-System wirst du so schnell nicht abschaffen, aber bemühe dich in deinen Möglichkeiten die intrinsische Motivation deiner Mitarbeiter zu erhöhen. Wie kann dir das gelingen?
  • Lass deine Mitarbeiter an Entscheidungsfindungen teilhaben.
  • Höre deinen Mitarbeitern gut zu und zeige ihnen, dass du ihre Sicht der Dinge verstehst.
  • Gib deinen Mitarbeitern innerhalb des gesetzten Rahmens möglichst viel Freiraum und Wahlmöglichkeiten.
  • Wenn deine Mitarbeiter die Initiative ergreifen, dann ist positive Rückmeldung gut.
  • Treffen deinen Mitarbeiter auf Probleme, sei vorurteilsfrei und gib ihnen die Hilfestellung, die sie benötigen die Probleme zu lösen.
  • #nomicromanagement
  • Schaffe Möglichkeiten neues zu lernen.
Mit Geld lässt sich die intrinsische Motivation nicht steigern, dafür umso mehr durch die Unterstützung, die die Führungskraft ihren Mitarbeitern gibt
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