Steht sich dein Team manchmal selbst im Weg? Diese 4 Schritte ändern das

Vielleicht hast du schon davon gehört – Gabriele Oettingen hat jahrelang erforscht, wie wir Menschen Ziele verfolgen, was uns davon abhält sie zu erreichen und was wir tun können um immer besser darin zu werden. Damit Wünsche nicht nur Wünsche bleiben, sondern Realität werden!

WOOP

Die Methode, die sie entwickelt hat, heißt WOOP. Das steht für Wish, Outcome, Obstacle und Plan. Also statt nur den Wunsch (Wish) nach einem Ziel zu hegen und sich richtig auszumalen, wie das am Ende aussieht (Outcome), geht es in der Methode auch darum was uns vielleicht den Weg dahin versperrt (Obstacle) und wie wir gedenken damit umzugehen (Plan).

Ich empfehle dir unbedingt die WOOPmylife Webseite. Hier gibt es viele Videos und detaillierte Anleitungen. Probiere es aus, du wirst den Unterschied merken!

WOOP My Team

Wie kann dir WOOP mit deinem Team weiter helfen? Du übernimmst an dieser Stelle die Rolle des Coach, der das Team durch geschickte Fragen durch die vier Schritte von WOOP führt.

1. Wish – Welches Ziel hat dein Team?

Frage dein Team, was es erreichen möchte. Vielleicht haben sich auch schon Ziele aus anderen Gesprächen oder eine Team Coaching ergeben. Das Ziel sollte nicht zu weit entfernt sein, etwa einen Monat und auch eine gewisse Herausforderung darstellen. Hilf deinem Team den Wunsch möglichst kurz, in einem Satz zu definieren. 

Frage dein Team, ob es ihnen wirklich wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen. Überprüft auch, ob das Ziel grundsätzlich erfüllbar ist.

2. Outcome – Zeit zum Träumen

Brainstormt gemeinsam: Wenn alles so gut läuft wie nur irgendwie möglich, was ist das tollste, schönste, beste Ergebnis, das ihr erhaltet? Es lohnt sich hier eine Weile zu verbringen und sich lebhaft auszumalen, wie eure Welt aussieht, wenn ihr das Ziel erreicht habt. Schreibt auch jetzt wieder kurz auf, welches Ergebnis ihr sehen wollt.

3. Obstacle – Was hält euch zurück?

Jetzt kommt ein wichtiger Twist: Hier geht es nicht darum, alle äußerlichen Hindernisse aufzuzählen um dann zu sagen “das können wir ja sowieso nicht ändern!”. Frage dein Team nach den Dingen, die es innerlich zurückhält. Welche Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen hindert ihr Team daran das Ziel zu erreichen?

Auch hier lohnt es sich, eine Weile zu verbleiben und sehr ehrlich mit sich selbst zu sein. Daher ist es wichtig, dass du eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffst und so keiner “Angst vor Strafe” haben muss. 

Welches ist das wichtigste innere Hindernis (keine Ausrede, sondern ein wirkliches Hindernis)? Stellt euch dieses Hindernis gemeinsam lebhaft vor und fasst es anschließend in einem kurze Satz zusammen.

4. Plan – Wenn… dann…

Im letzten Schritt überlegt ihr gemeinsam, was ihr tun könnt, um das Hindernis zu überwinden. Frage dein Team, was es sich selbst sagen kann (hilfreiche Gedanken) oder tun kann (hilfreiche Verhaltensweisen), um das Hindernis zu überwinden. Dann hilf deinem Team einen Plan zu gestalten, was sie tun werde, wenn das Hindernis das nächste Mal auftritt oder das Team in eine schwierige Situation kommt. Nutzt dazu die Wenn… dann… Formulierung: “Wenn (das Hindernis auftaucht), dann (denke ich dieses oder mache das).”

Ein Beispiel könnte sein:

  1. Wish: Wir wollen angstfrei durch die Umstrukturierung kommen.
  2. Outcome: Wir sind ruhig, unsere Gedanken kreisen nicht, wir freuen uns trotzdem zur Arbeit zu kommen.
  3. Obstacle: Bei jeder neuen Information fangen unsere Gedanken an verrückt zu spielen und wie verlieren uns in Spekulationen und die machen uns Angst.
  4. Plan: Wenn wir merken, dass wir uns in Spekulationen verlieren, dann schreiben wir kurz auf, was die Fakten sind und “dichten” nichts hinzu.
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